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Verlorene Geschichte - Jüdische Vergangenheit


Datum: Sa. 01.01.22 - Mi. 31.12.25

Zeit: Buchbar zwischen 08.00 Uhr und 20.30 Uhr

Auf den Spuren der jüdischen Gemeinde in Neumarkt

In diesem Zeitraum buchbar! Dauer: 1,5 Stunden Teilnehmer: 5 bis 25 Personen


Schon seit Mitte des 13. Jahrhunderts, wenn auch mit Unter-
brechungen, lebten und arbeiteten Juden in der Stadt Neumarkt. Der Güterhandel und der Geldverkehr waren ihre wichtigsten Kompetenzen, weshalb vor allem die Obrigkeit der Amts- und Residenzstadt Neumarkt gerne ihre Dienste in Anspruch nahm. Allerdings gelang es den Juden erst im 19. Jahrhundert im Zuge der rechtlichen Gleichstellung, als Bürger in der Stadt dauerhaft Fuß zu fassen. Zwischen 1862 und 1942 gab es eine israelitische Kultusgemeinde, die über eine eigene Synagoge in der Hallertorstraße und ein Rabbinat verfügte. Die jüdischen Familienunternehmen florierten. Zu Weltruhm brachte es die Velocipedfabrik der Gebrüder Goldschmidt (später Express-Werke), eine der ersten deutschen Fahrradfabriken. Auch im Stadtbild drückte sich der Wohlstand jüdischer Mitbürger aus. So wurde die Bahnhofstraße mit ihren herrschaftlichen Gründerzeit-Häusern im Volksmund bald nur noch „Judenstraße“ bezeichnet.
Mit der Zerstörung der Synagoge im November 1938 wurden antijüdische Ressentiments auch in Neumarkt offenkundig. Am Karfreitag des Jahres 1942 erlosch das jüdische Leben in Neumarkt endgültig, als die letzten Juden in die Vernichtungslager der Nazis gebracht wurden.
Der Stadtrundgang folgt den Spuren der jüdischen Bevölkerung und ihrer Geschichte von ihrer ersten Niederlassung in der Bräugasse bis zum jüdischen Friedhof in der Gießereistraße.

jetzt buchen Kartenbestellung Info: 09181 255-125

Preis


70,- €

Anmeldung ist erforderlich!